Tag 36- Stockholm erkunden

Stockholm ist eigentlich eher wie Paris – oder Athen. Auf jeden Fall müsste es südlicher liegen und nicht so weit nördlich. Was wir damit meinen? 

Uns begegnen bei unserem Spaziergang Richtung Stadtkern extrem viele „Fashionistas“ (deshalb Paris 😉 und die Gebäude wie Atmosphäre erinnert nicht an Skandinavien. 

Der Eindruck des sehr hohen Preisniveaus festigt sich, Mittagessen (inkl. Leitungswasser, Baguettte und teilweise Beilagensalat) kostet 179 SEK (umgerechnet ca. 16,75 EUR) aufwärts, abends soll es noch teurer sein. Das ist mal eine Ansage! Dennoch: Die Cafés, Bistros und Restaurants sind voll.

Wir gehen die lange Promenade in Östermalm Richtung Stadtkern entlang und retten uns vor der Wärme (diese Promenade besteht auch noch komplett aus Steinplatten ohne Schatten wie von Bäumen o.ä.) in den nächsten Park. Auch hier sind die Anlagen sehr gepflegt, der Rasen ist saftig grün und überall sieht man Blumenrabatte – so schön. Und endlich was „Krabbelbares“ für den kleinen Krümel. Also zwei Hot Dogs für uns, für den Kleinen schattigen „Auslauf“ und saftiges Gras zwischen den Zehen. Die Hot Dogs sind hier in Schweden übrigens „French Hot Dogs“- also die Würstchen mit Ketchup/Senf im Brötchen. Gurken und Röstzwiebeln sucht man vergebens. Ob das in ganz Schweden so ist? Falls ja, vera*** uns IKEA aber kräftig 😉

Wir ziehen einen Park weiter und treffen die „Besatzung“ von der SY Lotte. Dort lassen wir uns wieder nieder und der Kleine erkundet den neuen Park.

Wir drei wechseln den Stadtteil und gehen in die wunderschöne Markthalle „Salu Hall“, in dem wir ein leckeres Brot und das leckerste Eis unseres Lebens kaufen. Nebenan ist ein Supermarkt und wir füllen wieder den Proviant auf. Auf dem Rückweg noch ein kleiner Abstecher in ein süßes Spielzeuggeschäft gegenüber, um noch einen kleinen Ball für die Wiese zu kaufen, den wir jetzt immer mitnehmen möchten.

Tag 35 – Stockholm wir kommen (über Schleusen und unter Brücken durch)

An diesem Morgen starten wir spontan schon kurz nach 9 Uhr, nach dem Tanken für den Außenborder, von Södertälje in Richtung Nordwest. Die erste Brücke soll um halb 10 öffnen, was uns Timo von der SY Lotte kurz vorher mitteilt (er hat diese Information seinem Kartenmaterial entnommen).

Es gibt zwei Wege nach Stockholm: Einmal außen herum, durch die Schären, einmal „hintenrum“ über Södertälje über Schleusen und unter Brücken durch. Wir haben uns entschieden, Letzteres für den Hinweg zu wählen, da dieser Weg kürzer ist; so kommen wir von hier nach Stockholm in weniger als 1 Tag. Dennoch heißt das, heute kein Segeln möglich, nur motoren.

Manch eine Brücke ist recht niedrig, aber mit einem guten Augenmaß von zwei Booten aus gelingt die Durchfahrt, eine Brücke wird direkt im Anschluss an die Schleusung kurz vor Stockholm geöffnet. Für die Schleusung muss jedes Boot bezahlen (umgerechnet ca. 25 EUR pro Boot), dies kennen wir aus Deutschland gar nicht. Ein Schleusenwärter geht hier rum und hält einem ein Kartenlesegerät hin, befestigt an einem Verlängerungsstock (auf Nachfrage kommt die Antwort: „Seit Corona!“ ;-). Barzahlung hier weder erwünscht noch möglich, wie so häufig in Schweden. Die Schleuse mit direkt angrenzender Brücke kurz vor Stockholm ist mal was Anderes: Es wird kein Wasser rein- bzw. rausgepumpt, sondern einfach das Tor einen Spalt geöffnet, sodass Wasser ab- bzw. zufließen kann. Das geht natürlich nur, weil der Unterschied der Wasserstände nicht sehr hoch ist.

Kaum ist die Schleusung abgeschlossen, fahren die (niedrigen) Motorboote raus, die Segler warten und die Brücke direkt am Schleusentor wird hochgeklappt. Die Fahrt durch die äußeren Stadtteile ist interessant und stimmt auf Stockholm ein, eine Stadt, so anders als die bisher besuchten Städte. Wir fahren an alten Industrieseglern vorbei, die hier vermutlich nur noch liegen, aber keinen Nutzen mehr haben, vorbei an modernsten Bürokomplexen mit Blick aufs Wasser (wie nett!), kombiniert mit alten Hafenkränen (nun wohl unter dem Kunstaspekt beibehalten) und Wohnkomplexen, wie sie bei uns in den 1990er-Jahren gebaut wurden. Dann eröffnet sich der Blick auf Stockholm und das Herz macht einen Hüpfer =)

Gegen 15 Uhr kommen wir in Stockholm an. Es gibt einen zentralen Hafen, den Wasahamnen, der direkt an einigen Museum gelegen ist, u.a. an dem weltbekannten Wasa-Museum. Ich war dort schon einmal vor ca. 19 Jahren (wenn man sowas sagen kann, merkt man, dass man alt wird =/ ) und Paul noch nicht bzw. war er ja auch noch nie in Stockholm. Der Krümel und ich verlassen kurz nach der Ankunft das Schiff, während Paul sich von der langen Fahrt in der Waagerechten erholt. Wir erkunden die Umgebung rund um den Hafen und suchen uns eine schöne Krabbelwiese. Auch hier ist es nicht ganz leicht, eine ohne Enten- bzw. Gänse-„Hinterlassenschaften“ zu finden, aber wir sind schlussendlich erfolgreich.

Die SY Lotte bucht den Liegeplatz direkt nach der Ankunft bis zum Sonntag, also für 4 Nächte. Bis Samstag ist für uns auch klar, nachbuchen geht immer noch. Die Gebühr ist die bisher höchste mit 380 SEK (umgerechnet knapp 35,50 EUR), aber das Preisniveau in der Hauptstadt ist sowieso sehr hoch, wie sich noch zeigen wird. Verglichen mit den bisher eher bezahlten 21 EUR (Södertälje) bis ca. 24 EUR (die meisten anderen Häfen), zeigt sich der Unterschied schon direkt bei unserer Ankunft.

Anlässlich der Sommersonnenwende, „Mittsommer“, die am Freitag, den 24.06. gefeiert wird (es handelt sich immer um den Freitag nach dem 21.06.), sind wir etwas schneller nach Stockholm gefahren. Wir hatten gehört, dass das Mittsommerfest im Skansen sehr sehenswert ist; da die Plätze im Wasahamnen jedoch begrenzt sind (und die paar Plätze, die man online vorab reservieren konnte, bereits ausgebucht waren), hatten wir uns überlegt, bereits am Mittwoch anzukommen. Dieser Plan ist gut aufgegangen, auch wenn der Dienstag und der Mittwoch eher lang bzw. schon anstrengend waren.

Brückenöffnung
Bürogebäude im Vorort von Stockholm
Eine schwimmende Leuchtreklame 😉 Auch noch nie gesehen…

Tag 34- Von Kalskär nach Södertälje- und Stockholm ein gutes Stückchen näher

Heute geht es schon um um Viertel nach 7 Uhr am Morgen los. Leider können wir erst ab 14 Uhr segeln, da erst ab dem frühen Nachmittag Wind aufkommt. Bis 19.30 Uhr hält sich ein segelbarer Wind, die letzte halbe Stunde bis zum Hafen in Södertälje motoren wir dann.
Von dem Hafen haben wir nicht wirklich was, aber es sieht hier nicht sonderlich nett aus. Vielleicht wäre die Stadt sehenswert, aber wir wollen ja morgen früh direkt weiter zu unserem Ziel: Stockholm!!!

Kleinen Plastikbox gefüllt mit warmen Wasser, vielleicht noch ein kleines schwimmendes Spielzeug dazu- und das Kind ist glücklich!
Irritierende Ampel- „Stop“ bei zwei roten Lichtern. Und bei einem, was dann?

Tag 33- Von den Gryts-Schären in die St.-Anna-Schären

Heute geht es um kurz vor 3 Uhr am Nachmittag los und wir verlassen die sehr schöne Ankerbucht vor Bokö Hamnviken. Wir sind keine 4 Stunden unterwegs nach Kalskär, eine Ankerbucht weiter im Norden. Sie markiert ein gutes Zwischenziel auf dem Weg nach Stockholm. Mittlerweile ist auch die SY Lotte davon angetan, Stockholm zu erreichen, nachdem sie zwischenzeitlich nicht mehr damit gerechnet hatten. Aber soooo weit ist es von hier nun nicht mehr. Es wird leider eine reine Motorfahrt, da der Wind nicht mal ansatzweise ausreichend ist.

Den Vormittag genießen wir zunächst noch in der Bucht, in der wir komplett alleine sind, auch spätabends ist kein anderes Boot mehr dazugekommen. Svenja von der SY Lotte packt ihr SUP aus und erkundet die Bucht auf eigenem Paddel. Später fahren sie und Paul mit unserem Dingi an Land. Ich bereite in der Zwischenzeit Zitronenpasta zu, sodass wir dann gut gestärkt losfahren können.

Von der kleinen fast kreisrunden Bucht bei Kalskär haben wir nicht sehr viel, da wir erst kurz nach halb 7 am Abend ankommen und uns verabreden, am nächsten Morgen früh aufzubrechen. Wir möchten gern am Mittwoch in Stockholm ankommen, damit wir sicher einen Platz im Wasahamnen bekommen. Am Freitag wird Mittsommer gefeiert; wir haben uns das Freilichtmuseum Skansen in Stockholm ausgeguckt, um diesen sehr wichtigen Feiertag dort zu verbringen. Der Wasahamnen ist nicht so groß, wie man es für die schwedische Hauptstadt erwarten würde. Einige der Gästeplätze können vorab online reserviert werden, leider war dies bei unserer endgültigen Entscheidung, ab Mittwoch in Stockholm zu sein, dann nicht mehr möglich (keine Plätze mehr zur Onlinereservierung vorhanden).

Tag 32- Weiter gehts zu einer schönen Schäre!

Heute starten wir mit einem Bad für den Krümel. Hierzu haben wir ein kleines Planschbecken, welches wir in die Plicht stellen. Dann wird der Gartenschlauch mit Brause in der Küche angeschlossen und es gibt ein schön warmes Bad. Er planscht hierbei so stark, dass es aus der Plicht bis in den Salon spritzt. Meine Hose ist bis zu den Knien klitschnass.

Spargel-Brotsalat, unser heutiges Mittagessen, unterwegs zubereitet

Anschließend wird der Abwasch gemacht, um danach noch einmal Wasser für die nächsten Tage zu nehmen. So geht es erst gegen Mittag los. Aus dem Hafen geht es noch unter Motor raus, die Segel werden aber direkt danach gesetzt. Anfangs ist es noch ein grauer Tag. Das Wetter wird aber zum Nachmittag sogar noch richtig sonnig.

Der Krümel macht bei leichtem Wind seine erste Runde außen auf dem Boot. Dies ist dank Aufsicht, Schwimmweste und Relingsnetz (0,7m hoch) sicher. Als dann etwas mehr Wind aufkommt und der Ausflug beendet werden soll, wird dies überhaupt nicht toleriert und nur durch andere spannende Spielzeuge als Ablenkung möglich.

Als wir in der ersten Ankerbucht aus dem neuen Hamnguiden angekommen sind, werfen wir den Anker und Lotte macht an uns fest.

Der Schärenführer (auf schwedisch), der uns hoffentlich mehr Glück bringt bei den nächsten Ansteuerungen

Ich bin dann mit Svenja noch einmal zum Ufer gepaddelt und wir haben ein paar schöne Fotos gemacht. Wir haben einen richtigen Schreck bekommen, als ich fast auf eine Schlange getreten bin. Diese war ca. 1 m lang. Wir vermuten, dass es sich um eine Kreuzotter (giftig) handeln könnte. Bei einer Recherche auf dem Boot stellt sich dann aber heraus, dass es sich um eine Schlingnatter (nicht giftig) gehandelt haben muss.

Wunderschöne Schärenbucht vor Bokø

Distanz des Tages: 29,9 nm

AVG SPD: 4,5 kn

AVG SPD = Durchschnittsgeschwindigkeit

Tag 31- Die Luft ist raus

Anstrengende Abende bzw. Nächte, fordernde Kleinkinder an Bord, in der Regel kaum „Frei“-Zeit und wenig Schlaf. Dabei das Wissen, dass solch eine Reise nicht oft im Leben möglich sein wird- oder erst wieder im Rentenalter. Wann hat man denn sonst nochmal 10 bzw. 12 Wochen Zeit zum Segeln als Familie ?!

Dazu die vielen Eindrücke, die man als Erwachsener anders verarbeitet als ein Kleinkind. Nichts verpassen wollen von Landschaften und Städten, gleichzeitig kein Backup („Babysitter“) dabei als Kleinstfamilie für eine kleine Auszeit.
Ich denke das beschreibt es ganz gut, wie wir 4 uns grad fühlen.

Diese Reise ist unheimlich schön, vielleicht “once in a lifetime“, gleichzeitig phasenweise auch unheimlich anstrengend. Eigentlich keine Ruckzugsmöglichkeit, weder zeitlich noch räumlich.

Also noch einen Tag hierbleiben und ruhig machen. Naja, einkaufen müssen wir auch noch. Aber trotzdem ruhig machen und in den Park vorher. Und auf dem Rückweg ein Eis. Dann also morgen weiter Richtung Norden und Richtung Stockholm.

Tag 30- Västervik erkunden

An diesem Morgen gehe ich gleich früh zum Bäcker, von dem ich bei Google gelesen habe, dass er richtig gute Backwaren verkauft- und dem ist auch so. Die „Bulle“ (schwedisch für Brötchen) sind preislich noch im Rahmen (ca. 0,80 EUR umgerechnet pro Stück), das Brot jedoch kostet 6 EUR, welches ich mir aussuche. Man versteht, wieso keine Preise dabeistehen. Unterwegs treffe ich die Mama mit der kleinen Tochter von der SY Lotte, die sich in das Bäckerei-Café zum Frühstücken setzen wollen, hier schläft der Papa noch. Als ich zurückkomme, sind meine beiden Männer gerade erst aufgewacht.

Alte Burgruine
Heute ein Wellnesscenter, die Preise habe ich mir gar nicht erst angesehen…

Mittags gehen wir zwei Frauen mit den beiden Lütten zu einer gepflegten Rasenfläche vor dem „Warmbadehuset“, schlagen eine Decke auf und nutzen den Platz für Spiel und Krabbeln (wobei es den Krümel in der Regel nicht länger als 5 sek auf einer Decke hält, und das auch nur, wenn man ihn in die Mitte der Decke setzt 😉

Am späten Nachmittag entdecken wir einen wunderbaren „Generationen-Spielplatz“, der für uns alle etwas bietet! Er ist riesig groß und hat u.a. Spielgeräte, die wir noch nie gesehen haben, auch welche für Erwachsene. Eine tolle Sache!

Der Hafen hier ist recht interessant, es gibt wieder keinen Hafenmeister, diesmal soll man sich über eine App anmelden und bezahlen (zb mit hinterlegter Kreditkarte). Der Strom kostet für 24 h 5 Euro (was auch immer man für diesen stolzen Preis anschließen soll 😅), und da es keinen Hafenmeister gibt, interessiert sich auch niemand für die Gastlieger und kontrolliert, ob bezahlt wurde. Den Code für die sehr sauberen und modernen Sanitäranlagen erhält man dann in der App.

Tag 29- Von Figeholm nach Västervik

Wir legen um 9:38 in Figeholm ab, können jedoch erst 2 Stunden später das Vorsegel ziehen. Bis dahin ist motoren angesagt, da das Fahrwasser erst einmal eine ganze Weile zu eng betonnt ist, um segeln zu können. Am frühen Nachmittag müssen wir dann nochmal motoren, da der Wind einschläft, da hilft leider nichts außer der Motor.

Kurz vor 18 Uhr kommen wir in Västervik an. Begrüßt werden wir von dem modernen ABBA-Hotel im Vordergrund der verschiedenen Segelvereine und der Marina in Västervik, direkt an der alten Burgruine gelegen.

Am Abend gehen wir noch auf einen kurzen Abstecher in die Stadt und gönnen uns eine ordentliche Portion Softeis =) Ein paar Nächte wollen wir gern in Västervik bleiben, so viel steht schon fest.

Die Drohne hat wieder mal einen tollen Job gemacht! Die beiden Gebäude mit schiefen Dach sowie das vorgelagerte Gebäude auf dem Schwimmsteg gehören zum ABBA-Hotel
Badestelle direkt in der Stadt

Tag 28- Ein Tag zum Aufräumen und „Picknicken“

So schön auch Feiern immer sind, nach einer Party muss immer erstmal aufgeräumt werden. Das ist auch auf dem Schiff nicht anders und nach 2 Partys erst recht. Daher wird der Tag erstmal mit Aufräumen gestartet. Anschließend stocke ich die Vorräte im örtlichen Supermarkt auf. In dem Hafen standen schon ein gutes Dutzend Einkaufswagen und auf die Frage, ob ich meinen Einkaufswagen mit in den Hafen nehmen und diesen dort lassen könnte, war die Antwort nur: „Das ist kein Problem“. Insofern steht jetzt noch ein Einkaufswagen mehr am Hafen.

Logo des örtlichen Segelvereins

Das Seefahrtsmuseum- da noch keine Hauptsaison ist (beginnt ab Mittsommer), war es leider geschlossen

Also Einkauf verräumen, an Bord aufräumen. Zwischendurch läuft wieder mal eine Waschmaschine.

Am Nachmittag gehen wir mit der anderen Familie in den Ort und suchen einen Platz, um gemeinsam zu picknicken. Leider soll dies wohl nicht sein: Es gibt sehr viele Gänse und Enten und dementsprechend keine Grünfläche, die nicht voll ist mit deren Hinterlassenschaften. Dann ziehen auch noch dunkle Regenwolken auf und wir warten eine kleine Weile unter einem Baum, entschließen uns dann jedoch, zu den Schiffen zurückzukehren. Wir ziehen die Kuchenbude bei der SY Lotte hoch und verkrümeln uns darunter, es gibt leckere gefüllte Pita-Brote, vegetarische Quinoa-Bouletten, Ciabatta, Köttbullar. Wir schlemmen uns alle durch das Angebot und fallen danach ins Fresskoma.

Am Nachmittag gibts dann noch einen nachträglichen Geburtstagskuchen und damit endet der „Party-und Futter-Marathon“.

Tag 27- Wunderschöner Hafen in Figeholm

Heute steht noch ein Geburtstag an und wir können die Geburtstagsdeko an Bord direkt weiternutzen. Gegen Mittag fahren wir los Richtung Figeholm, dieser Hafen liegt auf unserem Weg und sieht in unserem Törnführer sehr nett aus. Die meiste Zeit können wir segeln, zwischendurch müssen wir einmal „anhalten“, weil wir ein Gewitter ankommen sehen. Es zieht nicht über uns durch, sondern an uns vorbei, dafür bekommen wir Regen ab. Wir haben einfach wieder den Anker geworfen und die SY Lotte hat an uns festgemacht, so wettern wir beide unter Deck bzw. unter der Kuchenbude ab. Als sich die dunklen Wolken verziehen, sehen wir einen wunderschönen, vollständigen und sehr großen Regenbogen- einfach grandios!

Wir fahren bis abends noch weiter bis zu dem abgemachte Hafen in Figeholm, der von dem dortigen Båtklubb betrieben wird. Sehr nett hier!