Den Vormittag verbringen wir noch in der Bucht, bevor wir passend zur Brückenöffnung um 12.30 Uhr kurz vor Lübeck losfahren. Als wir in Lübeck ankommen und in dem vor ein paar Tagen gebuchten Liegeplatz festmachen, ist erstmal Mittagsruhe angesagt.
Am Nachmittag gehen wir dann los, um vietnamesisch essen zu gehen. Was uns beim Blick auf die Karte von Lübeck direkt auffällt: Hier scheint es sehr sehr viele besonders gut bewertete Lokale zu geben (okay, das macht es mir mit meiner „Entscheidungsunfähigkeit“ natürlich etwas schwer…)
Auf dem Weg dorthin sehen wir eine Kirche – naja, nur von außen sieht sie so aus – beim Reingehen fällt uns auf, dass sie quasi „entkernt“ wurde bzw. alles, was eine Kirche typischerweise ausmacht, nicht mehr da ist, auch keine Sitzbänke mehr, es ist nun ein großer leerer Raum für Ausstellungen.
Auf dem Rückweg zum Boot kommen wir auf dem Marktplatz an einem italienischen Markt vorbei, hier gibt es italienischen Käse, Wurst, Süßspeisen (Canolli) – die Stände nach den verschiedenen italienischen Regionen aufgestrellt.
Eine Alpakawanderung am Ufer des Naturschutzgebietes an der TraveKreativität ist gefragt, wenn man keinen „Ankerball“ zum Hochziehen an Bord finden kannIn einer netten Ankerbucht übernachtetEine Brücke kurz vor Lübeck, die nur ca. 4 Mal am Tag öffnetDas weltberühmte HolstentorJa, es ist wirklich eine Kirche (-nhülle?)Hafen direkt an der Innenstadt
Am Vormittag zieht Julia mit Kapitän Wirbelwind und dem Mini-Matrosen los – Spielplatz und ein Abstecher zu Rossmann stehen auf dem Programm. Ich bleibe am Boot und nutze die Zeit für ein paar Handgriffe. Unser Kühlschranklüfter hatte in den letzten Tagen ein merkwürdiges Lagergeräusch von sich gegeben. Also schraube ich das gute Stück auseinander und mache mich an die Fehlersuche.
Julia versucht währenddessen, im Drogeriemarkt ein passendes Öl zu finden – leider ohne Erfolg. Also probiere ich es später selbst noch einmal. Mit etwas Unterstützung von ChatGPT finde ich schließlich bei Rossmann ein Babyöl von Penaten, mineralölbasiert und damit – laut ChatGPT – im Grunde nichts anderes als kosmetisch aufbereitetes Lageröl. Damit öle ich den Lüfter, und siehe da: Er läuft wieder leise und rund. Manchmal sind es die kleinen Improvisationen, die den Tag retten.
Zur Belohnung gibt es anschließend noch ein Eis in der Eisdiele, bevor wir zurück zum Boot gehen. Jetzt soll es endlich weitergehen!
Neustadt – ein letzter Tankstopp
Unser Kurs führt uns heute in die Trave. Zuvor legen wir noch einen Tankstopp in der Marina von Neustadt ein – das erste Mal seit Schweden. 118 Liter haben wir seitdem verbraucht, für Motor und Dieselheizung zusammen. Wahrscheinlich wird das auch das letzte Mal tanken in dieser Saison sein.
Und während die Zapfpistole läuft, schleicht sich schon ein wenig Wehmut ein. Das Gefühl, dass es nun auf die Zielgerade geht, wird stärker. Alles geht plötzlich so schnell – bald sind wir wirklich wieder zu Hause.
Ankern wie im Auenland
Bei ordentlicher Welle segeln wir über das Haff. Zunächst wollen wir in der Pötenitzer Wiek ankern, entscheiden uns dann aber spontan, noch ein Stück weiterzufahren. Schließlich fällt der Anker am Dummersdorfer Ufer – einem Naturschutzgebiet mit Strand, grünen Hängen und einer Wiese, die uns fast ein bisschen ans Auenland erinnert. Ein wunderschöner Platz für die Nacht – und vielleicht der richtige Ort, um diese Reise langsam ausklingen zu lassen.
Auf der Zielgeraden kurz vor Travemünde Wir segeln an der „Passat“ vorbei – hier findet Ende kommender Woche die Hochzeit statt, wegen der wir überhaupt nach Travemünde kommenTraumhaftes Segelwetter
Schon in Stockholm hatte Kapitän Wirbelwind einen entdeckt und wollte unbedingt hin. Nach kurzem Blick ins Programm war uns aber klar: Die Attraktionen dort passen nicht so recht zu uns. So entstand schon damals die Idee, dass wir stattdessen in den Hansapark gehen könnten – schließlich liegt er auf unserem Weg nach Lübeck.
Heute ist es nun soweit. Der Bus fährt direkt vom Bahnhof, nur einen Steinwurf vom Hafen entfernt, und nach einer guten Viertelstunde stehen wir um kurz nach 10 Uhr vor den Toren des Parks.
Paul startet gleich mit einer großen Runde: „Flucht von Novgorod“ – eine beeindruckende Achterbahn, aber natürlich nichts für die Kinder. Danach steigen wir alle zusammen in kleine Boote, die durch schön angelegte Blumenbeete gondeln. Ein sanfter Einstieg.
Kapitän Wirbelwind zieht es gleich danach zum „Kleinen Zaren“, einer kleinen Anfänger-Achterbahn. Sein Fazit nach der ersten Runde: „Nochmal!“ – also fährt er mit Julia gleich noch einmal.
Dann wagen wir das Abenteuer Wildwasserbahn. Erst eine kleine Rutsche, kaum ein Meter hoch – dann aber gleich zur großen Variante. Beim ersten Mal ist der Kapitän noch etwas skeptisch, danach will er aber unbedingt noch einmal. Und noch einmal. Am Ende sind wir klitschnass – drei Runden hintereinander! Der große „Personentrockner“ bringt außer einem warmen Kopf und Kopfschmerzen leider wenig.
Nach so viel Action gibt es eine kleine Pause: Wir schauen uns eine Show mit einer Meerjungfrau an und gehen anschließend etwas essen.
Am Nachmittag steht die große Gala-Show auf dem Programm – sehr gelungen und ein schöner Kontrast zu den Fahrgeschäften. Hier werden feinste Akrobatik und schöne Tanzeinlagen gezeigt. Danach geht es natürlich wieder zurück zu den Achterbahnen. Dieses Mal fahren wir die Schlange von Midgard: schneller, höher, länger – und damit genau nach Kapitän Wirbelwinds Geschmack. Sein Urteil: „Nochmal!“ – allerdings müssen wir hier rund 20 Minuten anstehen. Zur Abwechslung drehen wir danach noch Runden mit den fliegenden Orcas und einem Wikingerbootskarussell.
Zum Schluss wollen wir eigentlich noch mit der Crazy Mine, einer größeren Achterbahn, fahren – leider haben wir die Mindestgröße übersehen. Fazit: Der Kapitän ist noch zu klein. Macht nichts – also lieber noch zwei Runden mit der „Schlange von Midgard“, bevor der Park seine Tore schließt.
Auf dem Rückweg dann die Frage, die wohl jeder Freizeitpark-Tag nach sich zieht: „Wann können wir wieder in einen Freizeitpark gehen?“ Ein voller Erfolg.
Busbahnhof Neustadt in Holstein, Julias Herz blüht auf ❤️Einen Indoorspielplatz gibt’s auch !Schlange von Midgard
Heute Vormittag laufe ich mit den Kindern auf Wunsch eines einzelnen (kleinen) Herrn nochmal zur Seebrücke, das sind locker 20-25 min pro Richtung. Je nachdem, wie häufig an Spielplätzen angehalten wird oder Fragen gestellt werden.
Bis Kapitän Wirbelwind auf der Seebrücke noch ein paar mal gerutscht ist und wir zurück am Boot sind, ist es Mittag und wir legen ab. Wir haben noch erfahren, dass der verletzte Segler von gestern ins künstliche Koma versetzt wurde. Wir hoffen so sehr, dass er es schafft!
Am frühen Nachmittag kommen wir in Neustadt in Holstein an. Wir entscheiden uns für den Stadthafen, von wo aus man gut zu Fuß in die Stadt kann und welcher für den morgigen Ausflug einen optimalen Ausgangspunkt bildet. Viele Plätze sind als belegt gekennzeichnet für große ältere Schiffe, die aber nur teilweise im Laufe des Abends noch ankommen. Dafür stehen um uns herum an dem einzig möglichen Liegeplatz dauernd Angler die ihr Glück versuchen. Wir gehen noch kurz in den Ort hoch und entdecken eine sehr gute Idee Eisdiele (eine Kugel zu 1,60€!), wo wir uns noch etwas mitnehmen.
Paul geht für seine Morgentoilette wie jeden Morgen zum Hafengebäude- diesen Morgen jedoch kommen ihm auf dem Weg zwei Menschen entgegengerannt und er merkt, irgendetwas stimmt nicht, also er hinterher. Es stellt sich heraus, dass ein paar Schiffe neben uns ein 63-jähriger Mann ebenfalls auf dem Weg zum Sanitärgebäude war und beim Rübersteigen über den Bug (leider hatten sie keine Leiter wie wir) ausgerutscht oder danebengetreten ist und mit dem Kopf entweder auf den Anker oder den Steg geknallt ist. Als Paul dazukommt, ist er bewusstlos, hat einen blauen Kopf und einige andere versuchen gerade, ihn aus dem Wasser auf den Steg zu ziehen. Es kommen: DLRG, DGzRS (hat zwei Stege weiter ein großes Schiff und ihr Tochterschiff, letzteres rückt aus), Feuerwehr/ Rettungswagen und Polizei.
Es gelingt und wir versorgen dann die Leute von der DLRG noch mit frischen trockenen Handtüchern, die ja ins Wasser gesprungen sind.
Paul erzählt mir alles (so gut es eben geht wenn große Kinderohren zuhören) und wir sind danach, sei es beim Frühstück oder beim gemeinsamen Spaziergang zur Seebrücke, mit unseren Gedanken bei dem armen Segler und es herrscht lange eine sehr gedrückte Stimmung, aber die frische Luft hilft etwas. Der Segelfreund, der mit an Bord war, erfährt lange nicht, wie es seinem Freund geht, er ist ja kein naher Angehöriger. Der Rettungsdienst teilt den Helfern nur mit, dass es eine ernste Verletzung sei. Paul fürchtet, dass der Weg zum Krankenhaus nicht einmal für ihn sicher sein könnte, diesen zu überleben.
Insgesamt haben wir 1.072,06 Seemeilen zurückgelegt.
Heute waren es:
Nur unter Segel: ca. 20,01 sm bei Ø 4,85 Knoten
Nur unter Motor: ca. 3,22 sm bei Ø 3,39 Knoten
Unter Segel und Motor: ca. 2,3 sm bei Ø 5,47 Knoten
Zeit unterwegs: ca. 5,5 Stunden
Bei der Ausfahrt aus dem Hafen gegen 10:15 sehen wir seitlich der Betonnung ein Motorboot, welches sich anscheinend festgefahren hat (wir können nicht rausschleppen weil wir a) einen nicht ausreichend starken Motor haben und b) der andere Bootsfahrer keine ausreichend lange Leine bei sich führt). Wir halten an und bieten an, Bremen Rescue anzurufen, sodass die DGzRS zur Hilfe kommen kann. Die Bootseigner wirken überfordert und kennen diese Option nicht, ein Funkgerät hätten sie nicht an Bord. Der Mann sitzt im Neoprenanzug auf dem Schlauchboot und versucht bereits, hiermit etwas auszurichten. Durch die dünne Fahrrinne fahren mehrere Segelboote vorbei, wir ernten ein paar schräge Blicke, weil wir ja den Durchweg schmaler machen. Ein älterer Segler ruft Paul dann zu, nachdem dieser ihm kurz erklärt, weshalb wir hier so ungünstig liegen, tja dann müsse dieser Motorbootfahrer halt dort ein paar Stunden liegen bleiben, dann habe er halt Pech gehabt. Niemand hält an und fragt ob er behilflich sein könne. Ohne Worte. Paul ruft nur zurück, wenn er denn mal Hilfe bräuchte, wäre er ja vielleicht auch froh, wenn nicht alle vorbeifahren.
Die Überfahrt von Heiligenhafen nach Grömitz verläuft dann sehr sehr entspannt, der Wind pustet uns von Achtern in das Seebad Grömitz, welches die vielleicht längste Promenade und Sandstrand hat, die und den wir je gesehen haben.
Nach der Ankunft gehen wir nur noch kurz zum Hafenmeister und zum hafennahen Spielplatz. Mehr passiert heute nicht mehr.
Heute passt endlich das Wetter und wir gehen vormittags an den Strand- an den Abschnitt, der am Hafen liegt und nicht an der Seebrücke. Wir sind direkt um kurz vor 10 Uhr da und außer uns sind vielleicht noch 3 Leute da. Interessanterweise, obwohl alles leer ist und die volle Wahlfreiheit bezüglich eines Platzes besteht, baut tatsächlich jemand seine Strandmuschel etc. 3 m hinter uns auf. Ich tippe mal, weil er mit seiner Partnerin gestern schon an diesem Platz lagen? Wir sind echt wieder zurück in Deutschland… oh Mann! Dafür kann ich aus der näheren Entfernung beobachten, was er für verschiedene Matten dort hineinlegt, wo der Sand hindurchfallen kann und ihre Liegen/Matratzen bewundern, die man trotz fehlendem Gestell anklappen kann für eine halbliegende Nutzung. Also ich fühle mich gut unterhalten! Wir genießen die Zeit am Strand bei dem gutem Wetter sehr und hauen gegen halb 12 dann ab, als die anderen Strandbesucher ihre Handtücher beginnen auszubreiten.
Nach der Mittagsruhe stehen mal wieder Wäschewaschen (hier nur noch per Miele-App möglich🙄) und ein paar letzte Dinge einkaufen auf dem Programm- morgen soll es ja weitergehen.
Auf dem Rückweg setzen wir uns am Hafen in ein portugiesisches Bistro und es gibt für Kapitän Wirbelwind Backfischbrötchen- und er isst das komplette Teil (für den Schnapperpreis von 9 Euro) komplett auf. Derweil frage ich mich, ob dieses Kind tatsächlich von mir stammt (in Bezug auf meine Fischaversion).
Vormittags am Strand Yammi Au wei, wie groß bist du nur schon geworden ????!?! 😱
Ich hatte bei Maps gelesen, dass der NABU auf Graswarder im Sommer zweimal täglich Führungen und Vogelbeobachtungen anbietet. Wir waren nun schon so häufig in Heiligenhafen und auf Graswarder, dass wir gern etwas erfahren möchten über die Flora und Fauna hier. Die Führung geht ganze 2 Stunden und das ist schon das äußerte mit zwei kleinen Kindern. Der Führer ist hier ehrenamtlich tätig und studierter Biologe, leider wirklich nicht sympathisch- heute war sein letzter Tag (ihre Einsätze gehen immer 2 Wochen am Stück und dann kommt jemand Anderes), vielleicht war er auch nur erschöpft von den 14 Führungen, die er in kurzer Zeit gegeben hatte. Wir lernten einiges über die Pflanzen hier, er klärte uns, dass die Hundsrose (Rosa canina), die nahezu jeder mit der Ostseeküste in Verbindung bringt, eigentlich nicht hierhergehört ( und invasiv ist) und andere Pflanzen überwuchern kann und damit eine Gefahr für die einheimische Flora darstellt. Wir beobachten sogar einen Grünschenkel mit dem Ferngas, welches wir mitgebracht haben (man kann sich sonst auch vom NABU welche ausleihen), dieser ist wohl nicht sehr häufig während der Führungen zu sehen. Der Führer erzählt, wie der Mensch in die Natur eingreift, Lebensräume begrenzt und der Tourismus immer mehr Raum einnimmt und Müll hierherbringt.
An der Salzwiese können wir kleine grüne Queller probieren, die hier die Wiese besiedeln und etwas knackig und salzig schmecken, Kapitän Wirbelwind nimmt sich etwas Proviant davon für den Aufstieg auf den Vogelbeobachtungsturm mit.
Hier ein Überblick über die Vögel auf dem Graswarder:
Das Naturschutzgebiet Graswarder ist ein global bedeutender Rast-, Brut- und Überwinterungsplatz für zahlreiche Vogelarten. In dieser einzigartigen Lagunen-, Strandwall- und Salzwiesenlandschaft brüten im Frühjahr über 40 Vogelarten – und etwa 180 weitere Arten nutzen das Gebiet während Zugzeiten oder im Winter als Raststation.
Brütende Arten (vor allem März bis Mai): Feldlerchen und Rauchschwalben, Graugänse und Brandgänse, Austernfischer, Säbelschnäbler, Sturmmöwen (teils mehrere hundert, eine der größten Brutkolonien an der Ostsee)
Zug- und Überwinterungsgäste (ca. 180 Arten insgesamt)
Strandläufer
Nordische Entenarten (z. B. Mittelsäger, Eiderenten)
Auch Eiderente, Mittelsäger, Weißwangengans, Singschwan, Brandgans
Hinzu kommen Arten wie Bluthänfling oder weitere Singvögel wie Wiesenpieper in Zugzeiten
Grünschenkel (Tringa nebularia):
Status: Regelmäßiger Durchzügler am Graswarder während der Zugzeit.
Lebensraum: Flache Uferzonen, Brackwasser, Lagunen – also typisch für den Graswarder.
Erkennbar: Graubraunes Gefieder, lange grüne Beine, helle Unterseite, pfeifender Ruf.
Paul bemüht sich auf der Rücktour zum Schiff, dass der Mini Matrose nicht nochmal einschläft, da wir gleich an Bord alle zusammen Mittagsruhe machen möchten (und nach dem vielen Input der Führung auch müssen 😆), und so habe vor allem ich Glück und wir können die Pause wirklich alle nutzen, um uns auszuruhen oder wie im Falle von uns Eltern, etwas Schlaf der letzten Nächte nachzuholen, naja wenigstens ein kleines bisschen davon.
Am Nachmittag spielen wir auf dem Schiff und kochen. Action hatten wir heute genug. 😀
Jede dieser gezeigten „Nehrungen“ des Graswarders (also diese Zerklüftungen) entstand durch Stürme.
Heute ist Samstag und das merkt man am Hafen und an der Promenade. Ich gehe vormittags mit den beiden Kindern in die Stadt , einmal in die Drogerie (die erste seit Ueckermünde Mitte Mai! – Drogerien haben wir in Skandinavien ca. 3 in der ganzen Zeit gesehen, und ihr Sortiment ist nicht zu vergleichen mit den deutschen…) und einmal in einen Supermarkt, da ist der Vormittag dann auch fast schon wieder um. Paul muss an Bord etwas für die Arbeit machen und ist ganz dankbar für etwas Ruhe.
Wir wollen heute noch die deutschen Wasserflaschen zum Pfandautomaten bringen.
Der Spielplatz am Hafen ist heute so überlaufen, dass ich froh bin, auf Google Maps noch einen tollen Kletterspielplatz am Binnensee zu finden. Ein Volltreffer !!! Kapitän Wirbelwind klettert ganze 5 mal durch den Kletterparcours und klettert selbst den geschätzt 7-Jährigen anderen Kids davon bzw. Lässt sich von diesen nicht einholen. Paul kommt dazu, als er allen Pfand weggebracht habt. Das schafft nun viel Platz an Bord!
Heute passiert nicht viel, morgens gehen Paul und Kapitän Wirbelwind duschen (die meisten Sanitärhäuser wurden gerade neu gemacht- letztes Jahr im Sommer waren sie noch nicht renoviert, aber auch da schon in einem wirklich guten Zustand). Danach bin ich dran und so ist der Vormittag auch schon rum mit frühstücken, aufräumen, abwaschen.
Nachmittags gehen wir etwas über die Promenade schlendern, gehen auf den Spielplatz am Hafen (Kapitän Wirbelwind kennt ihn schon vom letzten Jahr) und wir gehen zur Seebrücke, wo es eine kleine Rutsche und einen Wasserspielplatz (man pumpt Meereswasser nach oben indem man ein großes Hamsterrad durchläuft und am Ende fließt das Wasser dann wieder ins Meer zurück) gibt.
Wir beobachten ein Brautpaar, die auf der Seebrücke geheiratet haben und nun hier mit ihrem Fotografen noch die Hochzeitsfotos schießen. (Ca. 2x pro Monat können bis zu drei Paare hier standesamtlich getraut werden, wie wir den Tafeln entnehmen können).