Tag 109 – Es geht die zweite Hälfte nach Stralsund (04.09.)

Heute geht es schon vor dem Frühstück los. Der Wind soll im Laufe des Tages abnehmen, deshalb heißt es früh starten. Zunächst segeln wir mit Genua und Groß Richtung Stralsund. Schon bald entscheide ich mich, von der Genua auf den Genacker zu wechseln – ein etwa doppelt so großes Segel, das bei leichtem Wind von der Seite oder von hinten eingesetzt werden kann. Den Wechsel mache ich einhand, nach 3–5 Minuten steht das Segel.

Ein Schiff, das kurz vor uns abgelegt hatte, scheint sich daran ein Beispiel zu nehmen. Mit drei Leuten an Bord brauchen sie allerdings rund 30–45 Minuten, bis ihr Genacker endlich oben ist…

Am frühen Nachmittag erreichen wir Stralsund. Wir gehen noch einmal in die Altstadt und essen in einer Pizzeria, in der wir schon im letzten Jahr zweimal waren und die uns in bester Erinnerung geblieben ist. Dieses Mal wirkt es etwas anders: Die Preise wurden erneut angehoben, die Pizza ist zwar noch gut, aber längst nicht mehr so überzeugend wie damals – und deutlich schwächer als zuletzt in Lübeck.

Anschließend zieht es uns noch zum Stralsunder Sommergarten direkt vor einer Kirche, mit täglicher Livemusik. Auf der Bühne stehen gerade NoButthefrog. Die Musik ist großartig, wir bleiben bis zur Pause. Dann ist es allerdings höchste Zeit, die Kinder ins Bett zu bringen.

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