LOGBUCH – ÜBERBLICK
Insgesamt haben wir 621,75 Seemeilen zurückgelegt.
Heute waren es:
- Nur unter Motor: ca. 14,4sm bei Ø 2,46 Knoten
- 8 Schleusen
Zeit unterwegs: ca. 5,83 Stunden
WETTER & BEDINGUNGEN
- Windig
Heute geht es morgens zu 9 Uhr los, um direkt die Brückenöffnung und erste Schleusung zu schaffen, denn um 9 Uhr nehmen die Schleusen ihre Arbeit auf. Nach der Schleuse und einer direkt angrenzenden Brückenöffnung fahren wir für 3 Stunden über den See Roxen, bis wir an der Carl Johan Schleusentreppe ankommen. Diese besteht aus 7 aufeinanderfolgenden Schleusen, d.h. sobald man eine Schleuse passiert und geschafft hat, fährt man direkt in die nächste Schleuse ein – das Ausfahrtstor der einen ist das Einfahrtstor der anderen Schleuse.
Wir können um 11.30 Uhr rein, nachdem wir gut 20 min gewartet haben. Leider hat sich das Wetter verschlechtert und es nieselt, leider die gesamte Schleusenzeit über.
Ich bleibe für die Schlesungen wieder von Anfang an an Land. Paul und die Kinder sind an Bord, bis der Mini Matrose in der 5. Schleuse dann keine Lust mehr hat und müde wird und wir kurzerhand am Ende einer Schleusung, wenn wir uns auch Dinge rüberreichen können, den Buggy an Land stellen und ich den Kleinen reinsetze und nach dem Festmachen der nächsten Leinen umherschiebe, denn tatsächlich habe ich nun bis zum Schleusenende erstmal nichts mehr zu tun als zu warten. Zu Beginn und Ende einer Schleuse muss ich bei dieser Schleusentreppe immer hoch- und runterrennen und bin dadurch total durchgeschwitzt.
Der Mini Matrose schläft zum Glück direkt ein. Die 7 Schleusen haben wir nach 90 min geschafft – und dann sind wir auch geschafft! Auch hier zeigt sich wieder: Die Schleusenwärterin sind ausnahmslos toll und super freundlich!
Als wir ausfahren, kommen wir in einem größeren Becken an, wo sich der Hafen von Berg befindet. Man könnte auch die 4 Doppelschleusen oberhalb des Ortes noch anschließen – wir entscheiden jedoch einerseits, dass es für heute reicht und wir uns andererseits den Hafen ansehen möchten, der laut Karte viel zu bieten hat. Leider herrscht sehr viel Wind, aber mit der Hilfe eines älteren Ehepaares aus Southampton, England, gelingt das Anlegemanöver, mal wieder rückwärts, sehr gut. Die Erwachsenen sind fix und fertig und wir gönnen uns bei einer kleinen Runde durch den Hafen ein schönes Eis (für Julia natürlich ein Softeis, für Paul und Kapitän Wirbelwind Kugeleis). Letzter möchte am liebsten direkt mit dem Parkgolf beginnen, wir sind dafür aber nicht mehr in der Stimmung, ich denke ich hätte wohl nicht mal mehr den Ball getroffen).






























