Heute geht es endlich in einen Freizeitpark!
Schon in Stockholm hatte Kapitän Wirbelwind einen entdeckt und wollte unbedingt hin. Nach kurzem Blick ins Programm war uns aber klar: Die Attraktionen dort passen nicht so recht zu uns. So entstand schon damals die Idee, dass wir stattdessen in den Hansapark gehen könnten – schließlich liegt er auf unserem Weg nach Lübeck.
Heute ist es nun soweit. Der Bus fährt direkt vom Bahnhof, nur einen Steinwurf vom Hafen entfernt, und nach einer guten Viertelstunde stehen wir um kurz nach 10 Uhr vor den Toren des Parks.
Paul startet gleich mit einer großen Runde: „Flucht von Novgorod“ – eine beeindruckende Achterbahn, aber natürlich nichts für die Kinder. Danach steigen wir alle zusammen in kleine Boote, die durch schön angelegte Blumenbeete gondeln. Ein sanfter Einstieg.
Kapitän Wirbelwind zieht es gleich danach zum „Kleinen Zaren“, einer kleinen Anfänger-Achterbahn. Sein Fazit nach der ersten Runde: „Nochmal!“ – also fährt er mit Julia gleich noch einmal.
Dann wagen wir das Abenteuer Wildwasserbahn. Erst eine kleine Rutsche, kaum ein Meter hoch – dann aber gleich zur großen Variante. Beim ersten Mal ist der Kapitän noch etwas skeptisch, danach will er aber unbedingt noch einmal. Und noch einmal. Am Ende sind wir klitschnass – drei Runden hintereinander! Der große „Personentrockner“ bringt außer einem warmen Kopf und Kopfschmerzen leider wenig.
Nach so viel Action gibt es eine kleine Pause: Wir schauen uns eine Show mit einer Meerjungfrau an und gehen anschließend etwas essen.
Am Nachmittag steht die große Gala-Show auf dem Programm – sehr gelungen und ein schöner Kontrast zu den Fahrgeschäften. Hier werden feinste Akrobatik und schöne Tanzeinlagen gezeigt. Danach geht es natürlich wieder zurück zu den Achterbahnen. Dieses Mal fahren wir die Schlange von Midgard: schneller, höher, länger – und damit genau nach Kapitän Wirbelwinds Geschmack. Sein Urteil: „Nochmal!“ – allerdings müssen wir hier rund 20 Minuten anstehen. Zur Abwechslung drehen wir danach noch Runden mit den fliegenden Orcas und einem Wikingerbootskarussell.
Zum Schluss wollen wir eigentlich noch mit der Crazy Mine, einer größeren Achterbahn, fahren – leider haben wir die Mindestgröße übersehen. Fazit: Der Kapitän ist noch zu klein. Macht nichts – also lieber noch zwei Runden mit der „Schlange von Midgard“, bevor der Park seine Tore schließt.
Auf dem Rückweg dann die Frage, die wohl jeder Freizeitpark-Tag nach sich zieht: „Wann können wir wieder in einen Freizeitpark gehen?“
Ein voller Erfolg.

















