Am Morgen kommt der Gasprüfer und schaut sich alle Schläuche und den neuen Gasofen an, ob alles ordnungsgemäß angeschlossen und sicher ist. Das kollidiert natürlich, wie sollte es anders sein, natürlich komplett mit jeglichem Rhythmus von Frühstück und ersten Tagesschläfchen, aber das kennen wir ja. Es dauert halt immer alles länger und der Herr ist auch ganz nett und freut sich scheinbar darüber, mit Paul zu fachsimpeln.
Nach der Mittagspause, die wir angelehnt an den Kitarhythmus und zu unserer Entlastung weiterführen, gehts für Paul abermals einkaufen und er hat auch noch etwas entdeckt, was er vom Baumarkt benötigt. In Ueckermünde gibt es immerhin einen, es handelt sich nicht um einen großen der bekannten Ketten, aber das meiste von uns benötigte hat er in aller Regel da.
Im Anschluss fahren Paul und Kapitän Wirbelwind mit dem aufgepumpten Schlauchboot (auch Dinghi genannt) etwas im Hafen umher und dann die Uecker herunter. Dort begegnen sie der „Ucra“, einer vor einigen Jahren einer echten Pommernkogge nachempfundenen Kogge, also einem historischen Schiffstypen, der im Mittelalter (12.-15. JH) vor allem im nordeuropäischen Raum verwendet wurde (insbesondere von der Hanse für den Seehandel)
Ich fahre mit dem Mini-Matrosen während mit dem Buggy zum Strand, es ist heute sehr windig, daher ist es an der Promenade und am Strand einigermaßen ruhig, ich halte meinen Sonnenhut gut fest und genieße dabei einmal die Ruhe, die sonst ja doch recht selten vorhanden ist (wenn wir vom Wachzustand sprechen ;-)).
Für unsere beiden Kinder verwenden wir, der/die aufmerksame Leser*in hat es sicherlich in diesem Eintrag bemerkt, Pseudonyme. Der Mini-Matrose ist unser Baby, im 2. Halbjahr 2024 geboren, und Kapitän Wirbelwind (wer ihn kennt, weiß zu gut, dass dieser Name sehr passend ist) unser 4-Jähriger.