Tag 61- Die Zeit in Kalmar genießen

Der letzet Tag in Kalmar ist angebrochen. Heute geht es noch einmal mit der Lotte Crew in den Krusentiernska Gården. Kaum sind wir in dem Garten angekommen, fängt es an zu regnen. So ein Pech, oder vielleicht doch nicht?

Wir setzen uns erst unter einen Baum, um dem Regen zu entkommen. Da es aber immer stärker regnet, suchen wir einen besseren Platz. Wir finden ein kleines Haus, in dem Tisch und Stühle stehen. Wir kaufen uns im Café etwas zu essen und zu trinken und lassen die kleinen Mäuse krabbeln. Der Krümel gabelt dabei alles Mögliche vom Boden auf, so schnell kann man gar nicht sein. Nach einer Weile kommt ein Mann und fragt, ob es für uns okay sei, wenn sie in der Hütte etwas Musik spielen würden. Kurz darauf, haben wir ein Privatkonzert. Es ist eine Gruppe an Musikmusikern, die sich regelmäßig treffen und zusammen spontan musizieren. Eine Dame (die mit der Flöte) ist ursprünglich Deutsche aus Bamberg und lebt nun in Kalmar.

Anschließend gehen wir noch ein bisschen durch den Park und spielen bei dem Schloss auf einer Wiese Kuba (Wikingerschach).

Nachmittags wird noch ein Einkauf in dem Supermarkt (direkt vor dem Boot) gemacht.

Der Abend wird mit dem letzten Aufguss der Reise in der Sauna ausklingen gelassen. Morgen soll es Vormittags nach Utklippan gehen, bevor es dann übermorgen nach Christiansø (bei Bornholm) gehen soll. Die Fahrt nach Christiansø wird wohl aufgrund des Wetterfensters eine Nachtfahrt. Dies wird die erste Nachtfahrt unserer Reise werden. Der Wind morgen soll auch nicht gerade wenig sein, wir müssen aber aufgrund des Wetters weiter.

Tag 60- Erster Hafentag in Kalmar

Heute geht es in das Schloss in Kalmar. Das Schloss ist mit einem Eintritt von ca. 17€ p.P. nicht gerade günstig. Der Weg in das Schloss führt durch eine schön bemalte Mauer.

Wenn man den Innenhof des Schlosses erreicht hat, sieht man im Sommer mehrere Ritterzelte, in denen verschiedene Spiele für Kinder angeboten werden, von Kämpfen gegen einen Ritter (inkl. Kettenhemd, Schwert und Schild) über Ritterschach etc. Ein tolles Angebot für Kinder, welches inkludiert ist.

Im Schloss wird die Historie des Schlosses sehr gut dargestellt, von einer Belagerung über das historische Essen oder die Kleidung. Uns gefällt das Schloss sehr gut und es ist den Eintritt auf jeden Fall wert. Positiv hervorzuheben ist noch, dass sämtliches Personal im Schloss entsprechende Kleidung trägt; sehr beeindruckend.

Nach dem Schloss geht es noch zu dem Krusentiernska Park. Der hat leider aufgrund eines Auftritts heute leider geschlossen (sonntags ist im Sommer Theatertag). So wird beschlossen, dort am nächsten Tag noch einmal hinzugehen. Direkt hinter dem Garten ist noch der Rosengården. Daher wird das Krabbeln hierher verlegt.

Der Abend wird dann wieder in der Sauna ausklingen gelassen.

Tag 59- Von Timmernabben mal wieder ins schöne Kalmar

Wir wollen unbedingt noch gemeinsam nach Kalmar. Da wir in den letzten Tagen feststellen mussten, dass die Häfen auch durchaus so voll sein können, dass man keinen Platz findet, geht es um 07:00 los.

Nachdem wir aus der Bucht motort sind, setzen wir die Segel. Aufgrund abnehmenden Windes müssen wir doch erst motoren.

Einfahrt in Kalmar, dieses Mal werden wir von einem Dreimaster empfangen.

Kalmar ist im Gegensatz zum letzten Mal nicht belebt, sonder richtig voll. Dies hatte sich schon auf der Brücke nach Öland gezeigt, war auf dem Hinweg fast kein Verkehr auf der Brücke, war sie nun richtig voll.

Wir gehen ein Eis essen, den Laden hatten wir schon auf dem Hinweg gefunden. Danach fängt es an zu regnen und wir flüchten in ein Einkaufszentrum am Hafen.

Abends gehen wir noch einmal in einen Park und holen auf dem Rückweg Pizza, die wir zu 6 auf unserem Boot wieder bei Regen verputzen.

Der Abend lassen wir wieder in der Sauna ausklingen. Da diese aber nicht wie vom Hafenamt angekündigt angeschaltet war, wurde uns direkt gezeigt, wo wir diese selber anmachen können. Ab jetzt war die Sauna statt auf 80° immer auf 95° Celsius eingestellt.

Tag 53- Das wunderschöne Bokö erkunden

Morgens werden schnell alle Sachen für das Frühstück gepackt, auf das Dingi verladen und dann nach Bokö gerudert. Dort gibt es ein Holzdeck über dem Wasser mit Bänken an den Seiten, an dem ein kleines deutsches Motorboot liegt. Direkt hinter dem Holzdeck stehen im Grünen mehrere Tische mit Bänken. Hier wollen wir heute frühstücken.

Der Krümel rast mehrere Runden über das Holzdeck und freut sich über die spannenden Geräusche beim Krabbeln. Das Wasser, welches man zwischen den Brettern durchsehen kann, macht es auch nicht gerade uninteressanter. Ein älterer Herr von dem Motorboot sieht den Krümel und winkt ihm zu. Der Krümel ist hiervon total fasziniert und verweilt dort eine Weile, bevor er weiterkrabbelt.

Nach dem Frühstück kommt die Lotte-Crew dazu und wir unternehmen einen Spaziergang über die Insel. Wir gehen zu dem „größten Ort“ und finden auf dem Weg 2 Pferde, die wie ausgestopft aussehen. Außer dem Schweif bewegen sie sich auch nicht einen cm, bis wir ca. 30 Minuten später wieder bei ihnen vorbeikommen. Auf dem Rückweg wollen wir einen anderen Weg nehmen und machen dann noch einen kleinen Umweg und gehen in einen Wald, in dem total viele Schafe weiden; beeindruckend.

Aufgrund der vielen Schafe ist leider der Weg auch mit ihren Hinterlassenschaften nur so gepflastert. So brauche ich mit 2 Bürsten ca. 30 Minuten, bis unsere Schuhe wieder halbwegs sauber sind und zurück an Bord dürfen…

Und plötzlich begegnen uns Schafe im Wald

Die Insel wird seit einigen Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftet, für die Landschaftspflege werden vornehmlich Schafe, Ziegen und Kühe eingesetzt.

Wir verlassen die schöne Bucht Bokö Hamnviken gegen halb 4 am Nachmittag, nachdem bereits ein paar Schauer durchgezogen sind. Ich möchte ausprobieren, ob ein Schiff im Päckchen mit einem anderen gemeinsam unter Motor fahren kann. Wir ziehen also unseren Anker hoch und fahren mit der Lotte an unserer Seite einige Minuten unter Motor, es funktioniert erstaunlich gut. Das Manövrieren klappt und auch unserer Motor schafft es, auch wenn die SY Lotte nochmal eine ganze Ecke schwerer ist als wir.

Gegen halb 7 kommen wir in der Bucht Lotsskackelshamn an, die fast kreisrund ist und ziemlich klein. Ein schwedischer Segler liegt bereits vor Anker, als wir einfahren. Zu dritt ist die Bucht nun wirklich voll belegt. Wir backen bei uns Pizza (vier Bleche nacheinander) und essen gemeinsam auf der Lotte. So klingt der Abend bei einem schönen Sonnenuntergang aus.

Lotskackelshamn
Drohnenaufnahme
Drohnenaufnahme
Wie schön es hier ist!
Funktioniert auch an Bord!

Wir bemerken, wie viel Glück wir haben, in solch einer Natur und Landschaft, ziemlich einsam sein zu dürfen. Hinter uns erhebt sich in nur wenigen Metern Entfernung eine hohe Felswand und wir stellen fest, dass solch eine Natur und Kulisse nur Bootsfahrer zu Gesicht bekommen (zu 90 % sind es natürlich Segler).

Tag 52- Lunda- Bokö

Nach dem Frühstück beschließen wir, mit unserem Dingi nach Lunda überzusetzen. Wir nehmen erst einen Teil der Lotte-Crew mit und der andere Teil wird anschließend in einer Extrafahrt abgeholt.

Die beiden Boote vor Anker
Das Beiboot haben wir mit einem Felsenhaken in einer Felsspalte befestigt
Neue und alte Zapfen an einem Baum

Als wir alle auf Lunda sind, geht es mit Picknick auf einen kleinen“Berg“. Wir wollen uns einen schönen Aussichtspunkt suchen und dann dort gemeinsam essen, bevor es heute wieder nach Bokö geht. Der erste Stopp, den wir nun zum zweiten Mal anlaufen. Hier hatte es uns aber auf dem Hinweg so gut gefallen, dass wir einen zweiten Tag hier verbringen möchten.

Schöne Aussicht
Auf Lunda wachsen viele Moose und Flechten

Vor der Abfahrt gibt es noch einmal Planschzeit für den Krümel im Planschbecken, die kann aktuell gar nicht lange genug ausfallen.

Um 15 Uhr starten wir den Motor, um aus der Bucht zu motoren. Die Ausfahrt ist sehr schmal (zwischen Untiefe und Land). Wir sind mal wieder dankbar über die Navi-Wasserkarten und den schwedischen Hamnguiden. Anschließend wird der Motor ausgemacht und anfangs mit gereffter, später unter Vollzeug geht es Richtung Süd.

Richtung Abend wird der Wind immer schwächer. Wir segeln immer langsamer, aber sehr gemütlich in Richtung Bokö.

Schatten der Segel auf einer Schäre, ein schöner Anblick

Wir segeln langsam in den Sonnenuntergang.

Lotte ist und dicht auf den Fersen

Wir werfen den Anker (quasi bei Windstille) unter Segeln. Auch Lotte legt unter Segeln bei uns an. Die beiden Kleinen schlafen bereits und wir genießen den restlichen Abend. Morgen wollen wir einen Spaziergang auf Bokö unternehmen, bevor es weiter Richtung Süd geht.

Distanz:26,6 Nm
Fahrzeit: 06:00
Wetter: Sonnig, anfangs Starkwind, später quasi Flaute

Tag 50- Wow schon 50 Tage unterwegs !

Die Zeit verrennt wie im Fluge, heute sind wir schon 50!!! Tage unterwegs.

Es ist ein verregneter Morgen, den wir bei einem wunderbaren Frühstück im Tre Små Rum- Café verbringen. Frisch gestärkt kehren wir zum Boot zurück.

Geniales (Frühstücks-) Café („drei kleine Räume“)
Wunderbare Grill- und Krabbelwiese
Blick auf den Seglerhafen
Malerisches Trosa

Wir unternehmen noch einen Spaziergang in Trosa, verstauen die Beiboote und bereiten alles auf den nächsten Tag vor. Es wird morgen eine längere Etappe zurück in die Schären gehen.

Nachmittags gibt es noch ein Stück Kuchen, das wir noch im Tre Små Rum gekauft hatten.

Der Abend wird noch einmal in der Sauna ausklingen gelassen. Und dann geht es früh ins Bett, um 05:00 sollen morgen die Leinen losgeworfen werden.

Tag 49- Rundum genialer Tag in Trosa

Die Beiboote werden zu Wasser gelassen und dann geht es auf den kleinen Fluss. Dieser hat eine immer weiter zunehmende Strömung.

Am Anfang liegen noch viele Boote im Fluss. Mit zunehmender Strömung werden die Boote immer weniger, bis sie ganz verschwinden.
Lieblingsplatz!? =)

Bis der Fluss, mit noch mehr Strömung und entsprechendem Getöse aus einem „Haus“ kommt. Hier ist die Fahrt offensichtlich zu Ende. Auf der linken Seite gibt es aber einen kleinen Steg, an dem wir unser Beiboot festmachen können. Zu Fuß geht es das letzte Stück weiter, erst durch die alte Mühle, vor der das Wasser ca. 2 Meter aufgestaut wird.

Links wird eine neue Fischtreppe gebaut
Festmachen, halb im grünen

Wir kaufen uns im Supermarkt frischen Salat und machen auf einer Wiese am Fluss ein Picknick. Die beiden Kleinen krabbeln über die Wiese und essen wie die Großen etwas Salat.

Anschließend geht es zum Park-Golf, die beiden Männer mit dem „Handicap“, ein Kind in der Trage vor dem Bauch zu haben. Unser kleiner Krümel schläft sogar dabei in der Trage ein.

Die Anlage ist wirklich sehr schön und wir haben eine Menge Spaß. Anschließend gibt es noch einen Eis-Becher. Allerdings besteht dieser vor allem aus Eiskugeln, darauf Soft-Eis und an dem Rand etwas Sahne. Wir vermissen die Früchte sehr und schaffen ihn nur ca. zur Hälfte.

Wir haben beschlossen, heute Abend Burger zu grillen und gehen noch einmal in den großen Supermarkt, um das Nötige dafür zu kaufen. Wir grillen heute das erste Mal auf dem Cobb-Grill von der Lotte. Die Kohle kriegen wir kaum an und brauchen am Ende dafür einen kleinen Lötbrenner. Wenn sich die Kohle dann aber erstmal entzündet, glüht sie sehr schnell durch, sondert dabei aber gelblichen Rauch ab, der sich am Deckel niederschlägt. Wir reinigen ihn lieber vor dem Grillen noch einmal.

Der Tag geht gemütlich zu Ende und wir können den Abend zu 4. sehr genießen, während die Kleinen auf den Booten schlafen, Babyphone haben wir dabei.

Tag 48- Enchiladas und Spielplatz in Trosa

Heute geht es nach dem Frühstück zum großen Supermarkt in Trosa, weil in dem kleinen vor Ort keine vernünftigen Wassermelonen zu bekommen waren.

Nach einer knappen Stunde sehen wir kurz vor vor dem Supermarkt einen tollen „Park-Golf“ Platz (wie Minigolf, nur keine Bahnen) und beschließen, da müssen wir eine Runde spielen. Eine Nachricht an die Lotte-Crew und schon steht fest, das machen wir morgen.

Also geht es in den Supermarkt, den mit Abstand größten, den wir in Schweden bisher gesehen haben. Wir kaufen alles, was wir benötigen, außer Wassermelonen. Auch hier gibt es keine, die den Ansprüchen des Skippers Rechnung tragen.

Als wir wieder bei den Booten sind, gibt es leckere Enchiladas, wozu wir von der Lotte-Crew eingeladen wurden. Sie schmecken vollzüglich und wir genießen die gemeinsame Zeit.

Beim Essen wird von den Skippern festgelegt, eigentlich müsste man doch auf dem kleinen Fluss fast bis zum Minigolf fahren können, oder!? Das wollen wir dann morgen mal mit den Beibooten versuchen.

Vor dem Schlafengehen, geht es noch zum Spielplatz. Hier finden heute öffentliche Sportkurse (erst mit Kindern, dann für die Großen) statt.

Abends geht es dann noch in die Sauna und der Tag neigt sich dem Ende.

Tag 47- Immer noch hier: Hafentag in Trosa

Plan für den Tag ist es, bis Oxelösund zu fahren, hierfür werden ca. 6 Stunden veranschlagt (plus ablegen und anlegen). Der Wind wird eher direkt von vorne kommen und mit einer Stärke, dass wir davon ausgehen, heute die gesamte Strecke motoren zu müssen. Da es laut Wetterbericht von 13:00-15:00 gewittern soll, wird der Start auf „nach dem Gewitter“ festgelegt.

Da wir gestern nicht mehr viel von Trosa gesehen haben, und nun noch etwas Zeit ist, wird der Tag mit einem Spaziergang gestartet.

Nette Gärten, mit den typischen schwedischen Fahnen

Als wir in der „Stadt“ spazieren sind, schläft der Krümel in der Trage gerade ein, als es anfängt zu regnen. Wir prüfen Blitzkarten und den Regenradar und beschließen den Regen kurz abzuwarten und dann auf die Insel Öbolandet zu gehen. Nach Öbolandet gibt es eine hölzerne Brücke, die auch direkt als Steg verwendet wird. Hier hat sich ein Schwan ein wirklich „ruhigen“ Platz ausgesucht (1 Meter neben der Brücke). Er beäugt auch alle Passanten, die über die Brücke laufen und erweckt den Eindruck, man solle aber nun ganz schnell wieder verschwinden.

Direkt neben der Brücke brütet ein Schwan

Neben dem Hafen kann man eine Gruppe von abgestorbenen Bäumen sehen. Das erinnert an die deutsche und polnische Ostsee-Küste, wo durch den Kot von Kormoranen die Bäume absterben.

Auf dem Steg gibt es auch eine Bank, auf der wir eine kurze Pause machen. Der Krümel schläft und im Hintergrund sieht man die vorbeiziehenden Wolken. Der Regenradar sollte recht behalten und wir sind nicht mehr nass geworden.

An dem langen Steg liegen auch einige Boote. Bei einem Ausflugsdampfer (der dort schon länger zu liegen scheint) denke ich noch, der benötigt mal wieder einen neuen Anstrich. Als wir dann am Bug angekommen sind, sieht man, dass es damit nicht getan ist.

Sicht von Öbolandet auf den Hafen
Öbolandet

Als wir wieder am Boot sind, stellen wir fest, dass wir heute eigentlich nicht mehr 6 Stunden gegen den Wind motoren wollen. Wir fragen die anderen, wie es bei ihnen aussieht. Ihr Entschluss steht, in 30-45 Minuten soll es losgehen. Ich sage, dass wir aufgrund des Wetters heute nicht mehr so weit wollen. Nach ca. 1 Std. kommt Timo noch einmal vorbei, um über das Wetter zu reden. Wir stellen fest, dass es so keinen Sinn macht und wir einfach noch mindestens 2 eher 3 Nächte bleiben werden. Wir buchen übers Handy unsere Plätze für die nächsten 2 Nächte.

Abends geht es dann noch einmal auf die SY Lotte, so dass die beiden Kleinen noch eine Stunde zusammen spielen können.

Der Abend lassen wir wieder in der Sauna ausklingen. So kann der Urlaub gerne weiter gehen. Timo und Paul sind der Meinung; wir müssen noch unbedingt eine Sauna auf einer Schäre finden!

Tag 46- Von Nynäshamn nach Trosa

Heute soll es weitergehen, ich gehe morgens mit dem Krümel in den Supermarkt, um noch ein bisschen frisches Obst zu kaufen. Der Kleine untersucht im Supermarkt mittlerweile alles.

Nach dem Frühstück soll es auch bald los gehen. Aufgrund des starken Windes wollen wir im Schärenfahrwasser nach Trosa fahren. Um in das Schärenfahrwasser zu kommen, liegt eine Stunde unter Motor direkt gegen an vor uns. Danach noch ca. 1 Stunde mit abnehmender Welle segeln, bis wir einen vollen Schutz durch die Schären haben.

Als wir abgelegt haben und ich den Autopiloten einschalten will, stelle ich fest, dass dieser nicht funktioniert. Julia übernimmt das Steuer und ich gehe auf Fehlersuche. Die Stecker im Kurscomputer stecken alle richtig und fest. Die Kabel an der Buchse im Cockpit auch. Komischerweise funktioniert es aber anschließend wieder. Ich vermute, das es an dem Stecker/Buchse im Cockpit liegt.

Die Wellen sind so hoch, das das Schiff teilweise in diese reinkracht. Die Geschwindigkeit wird entsprechend herabgesenkt und es kehrt „Ruhe“ im Schiff ein, durch die herabgesetzte Geschwindigkeit wird die Strecke aber entsprechend länger dauern.

Wir kommen um Viertel vor 4 im malerischen Ort Trosa an und machen direkt einen kleinen Spaziergang. Julias erster Gedanke beim Blick auf die Stege: direkt eine grüne Wiese zum Krabbeln vor der Nase! Wie wunderbar! 😊