Tag 113 – Heute wieder Usedom (-Stadt) (08.09.)

Heute geht es morgens gegen 9 Uhr los, nachdem Paul und Kapitän Wirbelwind beim Bäcker Frühstück für uns alle geholt haben. Wir segeln zwischen Festland und Usedom hinunter und passieren zur Brückenöffnung die Zecheriner Brücke, die letzte auf unserer Reise. Gegen halb 3 legen wir bei einigem Wind und 22 Grad sommerlichen Temperaturen in Usedom-Stadt, die Stadt, die der Insel ihren Namen gab (wie wir beim Hafenmeister nachlesen dürfen). Den Hafen haben wir letztes Jahr an einem Wochenendtörn kennengelernt, er wurde erst 2019 gebaut und ist vom Bund finanziert, es ist daher alles „vom Feinsten“. Immerhin zahlen wir auch hier nur 17 Euro pro Nacht, und direkt am Hafen gibts einen großen Spielplatz, sehr zur Freude der beiden jüngsten Crewmitglieder.

Zum Abendessen grillen wir in der Plicht und können damit wieder ein gutes Stück den Kühlschrank leeren.

Tag 112 – Ein Tag in Zinnowitz (07.09.)

Heute ist Hafentag angesagt – naja, wobei wir uns am Mittag zur Haltestelle der Usedomer Bäderbahn machen, die nur eine Minuten entfernt liegt und von dort nach Zinnowitz auf der Insel Usedom fahren. Naja, so reibungslos wie es sich anhört, ist es nicht. Paul hatte die Aufgabe, sich den Fahrplan der Bahn anzusehen. Ergebnis: Die Bahn fährt um 24 und 54 jede Stunde nach Zinnowitz (sogar bis nach Swinemünde) ab. Also machen wir uns auf, nachdem der Mini Matrose gefühlt ewig geschlafen hat, pünktlich für den 54er-Zug am Bahnhof zu sein. Es gibt keine Durchsage, und wir warten. Und warten. Zu Beginn sehen wir noch die Brücke öffnen und denken uns, na gut, dann kommt der Zug vielleicht ein paar Minuten später. Aber der Fahrplan ist ja sicher auf die Brücke abgestimmt. Ja, ist er, wie es sich herausstellt. Nur dass der 54er-Zug diese Stunde daher einfach ausfällt. Also warten auf den 24er-Zug. Naja, heute war Paul wohl wirklich nicht konzentriert. Der Zug kommt doch erst zu 34. Aber dann, nach einer guten Dreiviertelstunde, kommt der Zug dann wirklich! Die Zeit hätte ich gern lieber am Strand verbracht als am Bahnhof, aber gut, lässt sich nicht ändern. Wir waren auch nicht die einzigen, die hier lange zu warten hatten.

Zinnowitz selbst ist für uns einfach immer nett. Der Ort ist nett, es gibt einen großen Spielplatz und eine Promenade zum Strand. Und mit der Kurkarte, die wir für den Besuch des Strandes kaufen sollen, hat man immerhin die kostenlose Nutzung des ÖPNV inkludiert. Damit zahlt man weniger als die Hälfte. Da freuen wir uns und setzen das eingesparte Geld gern vor Ort in einem netten Café mit superleckerem regionalen Eis (vor allem Sorbets) ein. Wir genießen die Zeit am Strand mit Buddeln und Lebengenießen.

Ich laufe morgens mit dem Mini Matrosen hoch zum Marktplatz zum Bäcker
Was für ein schönes Rathausgebäude !
Sind dies alle Gewerke, die in Wolgast ansässig sind ?

Tag 111 – Wieder besseres Wetter und der letzte lange Segeltag (06.09.2025)

Heute gehe ich noch einmal schnell zum Bäcker und Supermarkt. Die Ziegelgrabenbrücke in Stralsund öffnet um 08:20. Sie ist etwa 10 Minuten vom Hafen entfernt, und man soll dort 10 Minuten vor Öffnung sein, um anzuzeigen, dass man passieren möchte. Wir legen also um 08:00 ab, und nach dem Ablegen gibt es erst einmal Frühstück.

Unter Seglern gibt es den Spruch: Ein Boot ist ein Boot – und zwei sind eine Regatta. So fühlt es sich auch hier an: Nach der Brückenöffnung starten alle gleichzeitig los. Wir sind fast die Letzten, überholen aber nach und nach die anderen. Früh ziehe ich den Genacker, und so segeln wir die meiste Zeit im Schmetterling mit Groß und Genacker.

Vor der Brücke in Wolgast ankern wir, da diese erst um 17:45 öffnet. Direkt dahinter, auf der rechten Seite, liegt der Hafen. Die Hafenmeisterei wurde zwar an einen neuen Hafenmeister übergeben, ansonsten ist hier aber alles beim Alten geblieben.

Morgen wollen wir von hier aus mit dem Zug nach Usedom fahren – ein letztes Mal für diese Reise die Ostsee sehen. Schon jetzt macht sich ein bisschen Melancholie breit.

Heute als Partyschiff unterwegs gewesen mit eigenem DJ an Bord. Die „weiße Düne“

Tag 110 – Regen, Regen und Ozeaneum (05.09.)

Wir gehen morgens bei Frötsch frühstücken – das gehört für uns in Stralsund einfach dazu. Hier werden nicht nur die Brötchen frisch gebacken, sondern auch Lemon Curd, Marmelade und Nuss-Nougat-Creme selbst hergestellt. Sogar der Kakao kommt nur mit Milch auf den Tisch. Ein echter Tipp!

Danach machen wir uns auf den Weg ins Ozeaneum. Diese Idee hatten allerdings auch sehr viele andere. Da das Museum keine Besucherobergrenze hat, ist es rappelvoll. Um die Luft etwas zu verbessern, sind Klappen nach außen geöffnet – dadurch zieht die feuchte Luft herein. Mit den Hunderten Besuchern wird es ziemlich eng und ungemütlich, und an vielen Stellen kommt man kaum durch das Gedränge. Keine ganz glückliche Entscheidung für heute.

Am Abend kochen wir auf dem Boot noch Spaghetti Carbonara und lassen den Tag ruhig ausklingen – begleitet vom letzten Schritt beim Freilegen des Piratenschatzes.

Pfeilschwanzkrebse (im Kattegatcentret in Grenaa hatten wir sie als lebende Exemplare bestaunen dürfen)
James Bond lässt grüßen !
Ostseeaquarium
Na, wie viele Fische sind hier zu sehen?
Brandungsgewässer
Und hier ein guter Grund, keinen Fisch zu essen: hinten die Größe der Art, die sie erreichen könnte, vorne die Größe, die heutzutage maximal nur noch erreicht wird. (Weil vorher weggefischt, bevor maximale Größe erreicht werden kann)

Tag 109 – Es geht die zweite Hälfte nach Stralsund (04.09.)

Heute geht es schon vor dem Frühstück los. Der Wind soll im Laufe des Tages abnehmen, deshalb heißt es früh starten. Zunächst segeln wir mit Genua und Groß Richtung Stralsund. Schon bald entscheide ich mich, von der Genua auf den Genacker zu wechseln – ein etwa doppelt so großes Segel, das bei leichtem Wind von der Seite oder von hinten eingesetzt werden kann. Den Wechsel mache ich einhand, nach 3–5 Minuten steht das Segel.

Ein Schiff, das kurz vor uns abgelegt hatte, scheint sich daran ein Beispiel zu nehmen. Mit drei Leuten an Bord brauchen sie allerdings rund 30–45 Minuten, bis ihr Genacker endlich oben ist…

Am frühen Nachmittag erreichen wir Stralsund. Wir gehen noch einmal in die Altstadt und essen in einer Pizzeria, in der wir schon im letzten Jahr zweimal waren und die uns in bester Erinnerung geblieben ist. Dieses Mal wirkt es etwas anders: Die Preise wurden erneut angehoben, die Pizza ist zwar noch gut, aber längst nicht mehr so überzeugend wie damals – und deutlich schwächer als zuletzt in Lübeck.

Anschließend zieht es uns noch zum Stralsunder Sommergarten direkt vor einer Kirche, mit täglicher Livemusik. Auf der Bühne stehen gerade NoButthefrog. Die Musik ist großartig, wir bleiben bis zur Pause. Dann ist es allerdings höchste Zeit, die Kinder ins Bett zu bringen.

Tag 102 – Endlich geht es nach Travemünde (28.08.)

Heute fahren wir nur den kleinen Schlag bis in den Hafen von Travemünde.

Dort machen wir im Passathafen fest. Oma und Opa erwarten uns, mit einem Fischbrötchen in der Hand.
Der Kletterspielplatz direkt am Hafen wird erkundet, danach die Fewo von Oma und Opa und der nächste Spielplatz am Hafen mit Wasser(plansch)becken.

Oma, Opa und Kapitän Wirbelwind gehen dann noch zum Eisessen. Ein entspannter Tag !

Tag 82 – Von Ebeltoft nach Ballen auf Samsø oder: Der sympathischste Hafenmeister wohnt auf Samsø! (08.08.)

Insgesamt haben wir 912,96 Seemeilen zurückgelegt.

Heute waren es:

  • Nur unter Segel: ca. 11,88 sm bei Ø 5,4 Knoten
  • Nur unter Motor: ca. 3,12 sm bei Ø 3,1 Knoten
  • Unter Segel und Motor: ca. 13,63 sm bei Ø 6,16 Knoten

Zeit unterwegs: ca. 5,4 Stunden

Heute ist wieder Zeit zu stampfen. Eine gewisse Wellenhöhe kommt eine Zeitlang, nachdem wir die Abdeckung des Landhakens verlassen haben, von vorne auf uns zu. Der Mini Matrose und ich verbringen diese Zeit in der Waagerechten beim 1. von 3 Tagesschläfchen (also ich schlafe nicht jedes Mal mit, nur fürs Protokoll ;-), was für ein Timing! Die anderen beiden sind oben in der Plicht und hören die neuesten Abenteuer der „Drei ??? Kids!“. Das vorhergesagte örtliche kleine Gewitter taucht nicht auf, wie schon nach Sichtung aller Wettermodellen vermutet – und wir kommen gegen 15 Uhr auf Samsø an. Hier bemerken wir wieder, diesmal aber umso stärker: Wow, wieviele deutsche Flaggen hier im Hafen liegen!

Viele Plätze sind belegt, ein paar sind noch frei, an denen jedoch „online buchbar“ steht. Ich suche online einen aus, der uns auch im wahren Leben gefällt, und wir legen an. Da begrüßt uns der Hafenmeister mit den Worten, hier könnten wir leider nicht liegen bleiben, der Platz wurde durch ein 14 Meter Schiff reserviert, das System könne dies aber leider nicht anzeigen. So ein Mist, hier hätten wir längsseits liegen können und das ist wunderbar, wenn man mit Baby und Buggy unterwegs ist. Er ist aber super freundlich, bittet um Entschuldigung und macht uns einen anderen Platz schmackhaft, von dem aus man es auch nicht weit hat zu den Sanitäranlagen und den Restaurants/ Cafés. Wir sagen zu und schon düst er mit seinem Lastenrad zu dem Platz und erwartet uns dort, um mir vorn die Leinen abzunehmen – natürlich auch wieder mit einem Lächeln. Sehr sympathisch. Ich sage, wir bleiben auch nur eine Nacht, weil wir weiter müssen und er kann es kaum glauben, dass jemand nach nur einer Nacht schon weiterfahren möchte. Im Laufe des Spaziergangs zum Hafenautomaten sowie zur Erkundung des Städtchens verstehe ich auch, wieso. Für mich steht schnell fest, hierher möchte ich gern zurückkommen. Samsø bleibt auf unserer Liste. Am Abend sehen wir eine Pizzeria und wir haben natürlich mal wieder nicht vorkochen können während der Fahrt (das Essen wäre zeitweise wohl durch die Luft geflogen), also setzen wir uns und lernen die bekannten Samsø’er Kartoffeln auf einer Pizza kennen. Auch das gern beim nächsten Mal nochmal =)

Morgens um halb 9 in Ebeltoft: Während Mama noch nicht richtig wach ist (vielleicht sollte ich doch mal anfangen, Kaffee zu trinken???) … und Papa beim Supermarkt Brot oder Brötchen fürs Frühstück besorgt, flitzt der Kleinste schon über die Wiese und klettert der Größere über den Spielplatz
Wow, Fensterputzen in der 2. Etage von außen ohne Gerüst… Sogar mit Dampfaufsatz!
Derweil bei Paul im Supermarkt: „Kinder, seid brav und esst Obst, während eure Eltern einkaufen.“ Das ist ja mal nett!

Nochmal Pizza- aber wir sind auf Samsø und hier gibt es Kartoffelpizza, die wir vorher noch nirgendwo bekommen haben. Lecker!

Tag 81 – Von Grenaa nach Ebeltoft (07.08.)

Insgesamt haben wir 884 Seemeilen zurückgelegt.

Heute waren es:

  • Nur unter Segel: ca. 3,15 sm bei Ø 4,7Knoten
  • Nur unter Motor: ca. 19,65 sm bei Ø 5 Knoten
  • Unter Segel und Motor: ca. 3,82 sm bei Ø 6,8 Knoten

Zeit unterwegs: ca. 5,2 Stunden

Es geht weiter südwärts. Wir überlegen, ob wir heute direkt zur Insel Samsø (relativ gerade runter) oder nach Ebeltoft (um einen Landhaken herum und ca. 1 h an diesem wieder hoch) fahren sollen. Kapitän Wirbelwind sagt spontan: Ebeltoft! und damit ist es entschieden. Ich hatte mir bei Google Maps den Ort wieder vorab angeschaut und war mir sicher, das wäre was für eine Nacht, ggf. sogar 2-3, wenn dies erforderlich werden sollte. In dem einen von zwei Häfen in der Stadt liegt in unmittelbarer Nähe ein altes Holzkriegsschiff von 1860 – da bin ich mir der Begeisterung unseres Älteren sicher.

Das Städtchen Ebeltoft hat total Charme. Die Touristen wissen darum. Die Gastronomie ebenso.

Es gibt zwei interessante Museen, einmal das Museum sowie das Holzkriegsschiff selbst namens Fregatte Jylland sowie ein Glasmuseum. Mit zwei Kindern in ein Glasmuseum, wir entscheiden uns dann doch für das weniger gefährliche 😉 Der Shop des Glasmuseums sowie eine dort empfohlene Glaswerkstatt in der Stadt beeindrucken uns sehr und ich verliebe mich in einige Vasen. Umgerechnet kosten diese um die 300 EUR. Grmpf. Dann doch nur anschauen…

Die Fregatte Jylland gefällt uns gut, die Schatzsuche über die Flaggen taugt leider nur teilweise etwas, da die Antworten häufig mehrdeutig sind. Dennoch macht es Spaß und man kann sich kaum alles ansehen und anhören, wenn man mit zwei kleinen Kindern unterwegs ist. Ich könnte direkt 2 h länger hier bleiben und den Audioguide durchhören.

Danach haben wir Hunger, der Museums-Proviant ist längst aufgefuttert. Wir sind mal wieder nicht gut genug durchorganisiert, um nach einem solchen Museumsbesuch auf dem Schiff ein fertiges Abendessen vorzufinden (häufig essen wir abends warm, weil es tagsüber während des Segeln häufig eher schwierig ist zu kochen und dann maximal Brot schmieren oder Müsli/ Joghurt essen). Wir streifen durch das Städtchen, welches viele sehr gut bewertete Restaurants bereithält. Leider gibt es sowas wie Imbisse quasi nicht, sondern häufig Restaurants mit empfohlener Weinbegleitung in der Speisekarte. Bei einem interessant wirkenden Restaurant mit Tapas kommen wir mit 2 Erwachsenen und 1 Halbstarken 😉 auf gut 100 EUR – für das Essen. Das empfinden wir schon als happig, Hochzeitstag ist auch nicht und so finden wir, nachdem wir kurz vor einer Brauerei mit Acoustic Live-Musik stehen bleiben (ohne Kinder hätten wir uns dazu gesetzt und die schönen Klänge und wunderbare Atmosphäre genossen, während die Sängerin gefühlvoll John Lennon’s „Imagine“ singt), eine kleine Pizzeria, die sich vor allem auf Take away und Lieferdienst spezialisiert hat, bei der man den Besuch auch noch bezahlen kann. In Dänemark ist es nicht üblich, wie in Schweden, eine Flasche kostenfreies Trinkwasser gereicht zu bekommen, da kommen die Getränke für alle regelmäßig noch mit dazu.

Im Shop des Glasmuseums, wunderschöne Glaskunst!
Die Reeperbahn – wo die Seile hergestellt werden
Der Kompass
Nachstellung einer Amputation eines schwer verletzten Beins

Ganz schön schwer! Wir bekommen die Winsch grade so bewegt

Tag 80 – Busfahrt in die Stadt Grenaa (06.08.)

Heute wollen wir mal ein bisschen was von Grenaa selbst sehen, im Internet hatten wir schöne Fotos vom Stadtinneren gesehen und bisher aber nur die eher triste Gegend rund um den Hafen zu Gesicht bekommen, hier war vor allem das Kattegatcentret von gestern das Highlight. Wir sind zunächst beim Strand (leider ist es sehr bewölkt und eher ungemütlich, es wirkt, als würde es in wenigen Minuten anfangen zu nieseln) und laufen dann zum Hafen zurück, um dort mit dem Bus in die Stadt fahren zu können. Eigentlich dachten wir, einen Aushang so verstanden zu haben, dass im Sommer alle Busse kostenfrei seien, aber da täuschen wir uns. Es betrifft nur eine Buslinie (natürlich nicht jene, in die wir einsteigen) und wir müssen lernen, dass in Dänemark das Bezahlen mit Handy oder Kreditkarte in Bussen nicht möglich ist. Bargeld haben wir natürlich nicht dabei (und auch nicht vor, abzuheben) und der nette Busfahrer nimmt uns als seine einzigen Fahrgäste dennoch kostenfrei mit, haben wir ein Glück!

In der Kirche in der Stadt dürfen wir einem sehr schönen Orgelkonzert einer deutschen Auswandererin lauschen, die nach 14 Jahren in Norwegen als Organistin nun nach Dänemark gezogen ist, weil ihr die norwegische Gemeinde zu altbacken und etwas aus der Zeit gefallen war und sie sich zwar im Ort, aber nicht in der Gemeinde wohlfühlte. Auch freut sie sich über die Weite der Natur in Dänemark mit vielen Feldern, was es so in Norwegen quasi nicht gibt, da es dort eher felsig zugeht.

Sie erzählt uns auch, dass die Bänke nicht mehr die originale Farbe haben und zur „Trauer“ von Kapitän Wirbelwind auch keine Türen mehr, die er so gern auf- und zumacht =)
Wieder ein „Fahrstuhl“ für den schweren Einkaufskorb
Kunstausstellung in der Kirche
Im Hafen fährt auch eine Fähre nach Halmstad (Schweden)
Nach der Rückkehr aus der Stadt:
„Papa, ich möchte heute nochmal zu dem Spielplatz mit der Krake von gestern!“ „Äh, da können wir nicht nochmal hin, das kostet Eintritt, das tut mir leid.“(Anmerkung: Rd. 25 Euro Eintritt für einen Erwachsenen und ca. 14 EUR für ein Kind ab 3 Jahre sind doch für ein paar Minuten spielen und klettern relativ viel) „Aber da bin ich gestern nicht hochgeklettert, das möchte ich heute unbedingt noch machen.“ (…….) „Ok, pass auf, ich frage mal beim Einlass nach, ob du da heute nochmal klettern darfst.“

Nun, wie man auf den Fotos sehen kann, haben sie uns tatsächlich nochmal reingelassen. Vielleicht, weil es eine Stunde vor Schließung war, aber auf jeden Fall hätten wir (Paul und Kapitän Wirbelwind) alles ansehen können.

Um Julia glücklich zu machen, bekommt sie dieses Mal auch ein eigenes Softeis. =)

„Fisch frisst Kind“ 😂
In der Waschküche des Hafens- Schwalbennester

Tag 79 – Im Kattegatcentret (05.08.)

Heute wollen wir in das Kattegacentret direkt am Hafen, ein Aquarium zum Thema Kattegat sowie mit über 200 Arten aus aller Welt. Wir machen uns auf eine ereignisreichen Tag gefasst und sind zum Glück kurz nach der Öffnung um 10 Uhr dort, als es noch nicht so voll ist. Das Aquarium, die Ausstellungen, die beiden Spielplätze, die Fütterung der tropischen Haie, das Labor und die Schatzsuche machen es für uns zu einem sehr gelungenen Tag, den wir mit super leckeren dänischen Bio Vanille-Softeis und jeweils einen Kuschel-Rochen aus dem Shop (sie sind aber auch zu niedlich) abrunden.

Vor dem Kattegatcentret in Grenaa
Majestätische Rochen
Dieser Seestern verspeist gerade eine Muschel (nur das Muschelfleisch, ohne Schale). Uns wird erklärt, dass dies über eine Stunde dauern kann, weil er es mit dem Maul verspeist, Seesterne können aber wohl auch ihren Magen „nach außen verlagern“, so haben wir es jedenfalls verstanden, dann dauert dies eher ein paar Minuten.
Babykino
Neuer Innenspielplatz
Pfeilschwanzkrebs
Natürlich sind wir wieder bei der Schatzsuche am Start =)
In der Schale sitzt das diesjährige Küken eines Pinguinpaares (und erst das dritte Küken überhaupt im Kattegatcentret)
Wir fragen uns: Brütet hier noch ein Pärchen?
Gebiss eines Walhais
Wasserspielplatz draußen
„Hafenkino“ – Schiff fährt beim Anlegen gegen einen Halben