Heute gehe ich noch einmal schnell zum Bäcker und Supermarkt. Die Ziegelgrabenbrücke in Stralsund öffnet um 08:20. Sie ist etwa 10 Minuten vom Hafen entfernt, und man soll dort 10 Minuten vor Öffnung sein, um anzuzeigen, dass man passieren möchte. Wir legen also um 08:00 ab, und nach dem Ablegen gibt es erst einmal Frühstück.
Unter Seglern gibt es den Spruch: Ein Boot ist ein Boot – und zwei sind eine Regatta. So fühlt es sich auch hier an: Nach der Brückenöffnung starten alle gleichzeitig los. Wir sind fast die Letzten, überholen aber nach und nach die anderen. Früh ziehe ich den Genacker, und so segeln wir die meiste Zeit im Schmetterling mit Groß und Genacker.
Vor der Brücke in Wolgast ankern wir, da diese erst um 17:45 öffnet. Direkt dahinter, auf der rechten Seite, liegt der Hafen. Die Hafenmeisterei wurde zwar an einen neuen Hafenmeister übergeben, ansonsten ist hier aber alles beim Alten geblieben.
Morgen wollen wir von hier aus mit dem Zug nach Usedom fahren – ein letztes Mal für diese Reise die Ostsee sehen. Schon jetzt macht sich ein bisschen Melancholie breit.













