Heute ist Hafentag angesagt – naja, wobei wir uns am Mittag zur Haltestelle der Usedomer Bäderbahn machen, die nur eine Minuten entfernt liegt und von dort nach Zinnowitz auf der Insel Usedom fahren. Naja, so reibungslos wie es sich anhört, ist es nicht. Paul hatte die Aufgabe, sich den Fahrplan der Bahn anzusehen. Ergebnis: Die Bahn fährt um 24 und 54 jede Stunde nach Zinnowitz (sogar bis nach Swinemünde) ab. Also machen wir uns auf, nachdem der Mini Matrose gefühlt ewig geschlafen hat, pünktlich für den 54er-Zug am Bahnhof zu sein. Es gibt keine Durchsage, und wir warten. Und warten. Zu Beginn sehen wir noch die Brücke öffnen und denken uns, na gut, dann kommt der Zug vielleicht ein paar Minuten später. Aber der Fahrplan ist ja sicher auf die Brücke abgestimmt. Ja, ist er, wie es sich herausstellt. Nur dass der 54er-Zug diese Stunde daher einfach ausfällt. Also warten auf den 24er-Zug. Naja, heute war Paul wohl wirklich nicht konzentriert. Der Zug kommt doch erst zu 34. Aber dann, nach einer guten Dreiviertelstunde, kommt der Zug dann wirklich! Die Zeit hätte ich gern lieber am Strand verbracht als am Bahnhof, aber gut, lässt sich nicht ändern. Wir waren auch nicht die einzigen, die hier lange zu warten hatten.
Zinnowitz selbst ist für uns einfach immer nett. Der Ort ist nett, es gibt einen großen Spielplatz und eine Promenade zum Strand. Und mit der Kurkarte, die wir für den Besuch des Strandes kaufen sollen, hat man immerhin die kostenlose Nutzung des ÖPNV inkludiert. Damit zahlt man weniger als die Hälfte. Da freuen wir uns und setzen das eingesparte Geld gern vor Ort in einem netten Café mit superleckerem regionalen Eis (vor allem Sorbets) ein. Wir genießen die Zeit am Strand mit Buddeln und Lebengenießen.












