Tag 55 – Das erste Bergfest, der höchste Punkt zwischen beiden Küsten (und ab jetzt geht es bergab, heute aber nur ein bisschen)

LOGBUCH – ÜBERBLICK

Insgesamt haben wir 699 Seemeilen zurückgelegt.

Heute waren es:

  • Nur unter Motor: ca. 13,42 sm bei Ø 4,50 Knoten

Zeit unterwegs: ca. 2,98 Stunden

Heute Vormittag besuchen wir Forsviks Bruk, welches wir gestern bereits entdeckt hatten und den Besuch für mehr Zeit auf den heutigen Vormittag gelegt hatten.

Das Internet weiß Folgendes zu: Forsviks Bruk ist ein historisches Industriegebiet in Forsvik, einem kleinen Ort in der Gemeinde Karlsborg in Västergötland, Schweden. Es handelt sich um eines der ältesten industriellen Zentren des Landes mit Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert. Heute ist es ein industrielles Freilichtmuseum und ein bedeutendes Kulturdenkmal.

Wichtige Informationen zu Forsviks Bruk:

Historie: Bereits im Mittelalter wurden hier Mühlen und Schmieden betrieben, und ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich Forsviks Bruk zu einem wichtigen Zentrum für Eisenverarbeitung, Maschinenbau und Schiffbau.

Industrie: Hier wurden u.a. Maschinen, Getriebe, Sägewerke und sogar Schiffe gebaut – besonders im 19. Jahrhundert hatte Forsvik eine große wirtschaftliche Bedeutung.

Kanalnähe: Forsvik liegt am Göta-Kanal, was den Transport und Handel stark erleichterte.

Heutige Nutzung: Heute ist das Gebiet ein Teil des Kulturerbes Västra Götaland. Man kann dort historische Werkstätten, Ausstellungen, Maschinen und Anlagen besichtigen. Es finden auch kulturelle Veranstaltungen, Führungen und Handwerksvorführungen statt.

Sehenswürdigkeiten vor Ort:

• Alte Gießerei, Maschinenwerkstatt, Schiffswerft

• Restaurierte Industriegebäude

Kulturzentrum mit Führungen und Ausstellungen

• Nähe zur ältesten Schleuse des Göta-Kanals (erbaut 1813)

Forsviks Bruk zeigt eindrucksvoll die Entwicklung der Industrialisierung in Schweden und ist ein lohnendes Ziel für alle, die sich für Geschichte, Technik oder Kultur interessieren.

Dieser Ort gefällt uns sehr gut, besonders Eindruck auf Kapitän Wirbelwind macht die Wassermühle auf dem Außengelände.

Auf dem Rückweg sprechen wir mit dem Shcleusenwärter, er meint, wir könnten noch eine knappe Stunde zur Einfahrt der Schleuse kommen mit dem Schiff, danach erwarten sie erstmal ein Passagierschiff und es gäbe eine Pause für Sportboote. Daher machen wir nur einen kurzen Abstecher auf den komplett neu gebauten Spielplatz und fahren dann los.

Heute gehts noch bis zu einem Naturarm des Göta Kanals, in dem man an einem Holzsteg festmachen kann, in der Nähe des Denkmals (siehe Foto) – hinlaufen trauen wir uns nicht, das Gras wächst ungefähr hüfthoch und wir scheuen Zecken und Co.

Heute haben wir mit der Schleuse Forsvik den höchsten Punkt der Reise erreicht mit 91,8 m- man beachte, dass wir mit dem Start in Mem bei 0 Metern (Meeresspiegel!) lagen.

Zu diesem Bergfest backen wir einen Spagetti-Erdbeer-Kuchen, an wir wir mit drei 2,5 Personen 3 Tage lang zu essen haben.

Sehr alte Bootsmotoren
Eine wirklich abenteuerliche Schleuse; die Schleuse wurde aus dem Stein gehauen. Die Wände sind extrem ungleichmäßig. Wir mussten echt aufpassen, das die Fender nicht in Steinlöchern verschwinden.
Unfassbar schön, aber auch extrem schmal, weil auch aus dem Stein gehauen.
Einfahrt in den See Viken
Begegnung mit der Juno
Denkmal für die Erbauung des Göta Kanals

Ein Gedanke zu „Tag 55 – Das erste Bergfest, der höchste Punkt zwischen beiden Küsten (und ab jetzt geht es bergab, heute aber nur ein bisschen)

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