Die erste Hälfte des Samstages sind wir im Boot und an der Strandpromenade. Hier, wo am Vatertag noch ein großes Treiben herrschte, ist heute kaum etwas los – denn es ist stürmisch und die meisten Touristen, die zumindest für das verlängerte Wochenende hierhin angereist sind, werden wohl in ihren warmen FeWos sitzen. Die Hälfte aller Imbissbuden hat zu, Minigolf möchte auch niemand spielen bei dem Wetter (wo bei dem Wind wohl der Ball landen würde?). Wir sind jedenfalls froh, nach dem Regen am Vormittag frische Luft schnappen zu können, auch wenn wir aufpassen müssen, nicht vom Wind weggepustet zu werden. Am Nachmittag verlegen wir das Schiff dann in den Stadthafen, das Ganze dauert mit ab- und anlegen vielleicht 15 oder 20 min. Das Ablegen ist diesmal nicht trivial, da der Wind uns immer wieder an die Kaimauer zurückdrückt – erst ein kräftiges Abdrücken vom Schiff gegen die Mauer bringt uns weg vom Liegeplatz. Im Stadthafen steht schon ein freundlicher Segler bereit, uns die Leinen abzunehmen – sehr hilfreich, bei dem Wind, der auch hier vorherrscht. Wir möchten an diesem Samstagnachmittag nämlich noch in die Stadt laufen und beim Drogerie- und beim Supermarkt Vorräte auffüllen. Das Liegegeld für die Nacht ist bemerkenswert und deshalb erwähne ich es hier nochmal: 14 Euro (ohne Strom/Wasser) + Kurtaxe (1,50 Euro pro Erw.); Dusche 0,50 Euro für 6 Minuten! Das ist ein absoluter Spitzenpreis!


